Antwortschreiben zum Beitrag „Eröffnung der Nordtangente“

Michael Berger Mitglied des Ortsbeirates Bubenheim für die F/B/G, wendete sich im April d. J. in einem offenen Brief zur Eröffnung der Nordtangente an Oberbürgermeister David Langner. Schreiben siehe hier. Mit Datum 06.05.2020 erhielt er jetzt nachfolgende Antwort.

Redaktion mein-bubenheim.de – 20.05.2020

1 Kommentar zu "Antwortschreiben zum Beitrag „Eröffnung der Nordtangente“"

  1. Johannes Fuck | 8. Juni 2020 um 9:30 | Antworten

    Wir halten fest:
    – Verbotsschilder Fußgänger und Radfahrer stehen an jeder Straßenecke. Der Weg z.B. von Bubenheim oder Metternich zum DLZ B9 ist was für Eingeweihte.
    – es gibt Wirtschaftswege die soll der Radfahrer und Fußgänger mitbenutzen. Es fehlt leider immer so ca 100 bis 200 m befestigte Wegstrecke dann wäre es fast ausreichend, denn
    – die Streckenführung hat etwas von Criss-Cross, man kommt überall vorbei nur nicht an sein Ziel

    Liebe Fachleute der Bauplanung,
    zur Zeit macht man sich in der Presse über die möchtegern Fachleute lustig. Jeder redet mit, keiner hat Ahnung, Wutbürger halt. Das kann man leicht nachvollziehen, da man ja auch zum Friseur geht, wenn man die Haare geschnitten haben möchte.
    Bitte haben Sie Verständnis. Wir Bürger verzweifeln an der bestehenden Planung. Die Nordtangente wird seit 60 Jahren geplant, neugeplant und umgeplant, die Straße ist fertig, zumindest der erste Teil, aber Fußgänger und Fahrradfahrer hat man vergessen. Das gehört zu den städtebaulichen Todsünden in einer Zeit der Verkehrswende und Klimaschutzvorgaben. Hat man sein Pendlerproblem zum Arbeitsplatz mit einem neuen Auto gelöst, wird man nicht mehr auf das Fahrrad umsteigen.

    Es sollen die Wirtschaftswege zum Teil mitgenutzt werden. Das ist ok, aber warum hat man nicht die Streckenführung begradigt. Man hat einen Startpunkt und ein Ziel. Jede 90-grad Kurve hat ein Unfallpotential. Jede dunkle Ecke bedeutet Gefahr. Jede Abkürzung führt den Fußgänger zu einer gefährlichen Überquerung.

    Ok, aus Kostengründen hat man bestehende Feldwege mitgenutzt. Warum hat man nicht die wenigen Meter mit einem festen Steinbelag, der sich als Fahrradweg überall auf den Fernradwegen bewährt hat, befestigt. Es muss nicht alles 100% sein, aber gebrauchstüchtig und sicher.

    Dem Brief kann man entnehmen, dass die weiteren Baumaßnahmen abgestimmt werden. Von Laie zum Fachmann: Eine Strecke hat immer ein Anfang und Ende. AB. Der Nutzer will von A wie Bubenheim nach B Koblenz (Uni, Verwaltungszentrum, Industriegebiet Rheinhafen). Sauber. Sicher. Schnell. Die Qualität die man dem Autofahrer allgemein gewährt, hat der Radfahrer und Fußgänger auch verdient. Das nennt man vorrausschauende Planung.

    Wir haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben.

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