Warum Philip Ley Stromschläge bekommt

Hochschulmitarbeiter Tobias Seifert weiß, was im Metternicher Feld passiert und dass es logisch zu erklären ist

Das, was der Koblenzer Philip Ley schon häufig gespürt hat, wenn er den Wirtschaftsweg zwischen Bubenheim und Metternich geradelt ist, fühlt sich für ihn wie Stromschläge an. Er beschreibt es als kurzen stechenden Schmerz – wie ein Wespenstich – in Oberschenkel oder Händen. Aber: Er spürt es nicht jedes Mal und fragt sich, was dahintersteckt.

… Das Phänomen tritt auf, sagt Seifert, wenn zwei Dinge unterschiedlich aufgeladen sind und deshalb eine Spannung zwischen ihnen besteht. Wenn sie sich dann berühren, findet ein Ladungsausgleich statt, der ein „Brizzeln“ auslöst, wie Tobias Seifert es nennt. Menschen nehmen das unterschiedlich stark wahr. Wenn sich Ladung zwischen Dingen bewegt, ist das Strom.

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Rhein Zeitung – 18.09.2025