Jobcenter zieht im Sommer nach Bubenheim um

Im Gewerbepark entsteht für 15 Millionen Euro ein neues Bürogebäude – Behörde sichert 11 000 Menschen Lebensunterhalt

Koblenz. Das Koblenzer Jobcenter zieht um. Bislang findet sich dieses in drei verschiedenen, angemieteten Gebäuden in der Stadt, doch es ist nicht sicher, ob die Einrichtung hier auch in Zukunft untergebracht werden kann. Außerdem wäre es sinnvoll, wenn die Mitarbeiter an einem einzigen Standort im Einsatz wären, finden die Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen und die Stadt Koblenz, die das Jobcenter gemeinsam tragen. Deswegen bekommt dieses nun einen neuen Standort.

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Rhein Zeitung – 04.01.2021

2 Kommentare zu "Jobcenter zieht im Sommer nach Bubenheim um"

  1. Falscher Standort! Es gibt kaum einen anderen Personenkreis, der mehr auf einen guten ÖPNV-Anschluss angewiesen ist. Geringverdienend, schlecht vermittelbar mit großem Beratungsbedarf und langzeitarbeitslos bedeutet oft kein eigener PKW und sogar ohne Fürherschein.
    Mit dem Bus ist Bubenheim eine kleine Weltreise vom Hbf entfernt. Diese Serviceleistung gehört ins Zentrum, Nähe Haltepunkt Mitte oder an den Hauptbahnhof.

    Alternativ: Bahnstrecke Koblenz-Bassenheim
    Was macht das Gutachten zur Nutzung der Bahnstrecke Koblenz-Bassenheim?

    Die Notwendigkeit dieses Gebiet zu erreichen ist sehr hoch. 11.000 Menschen werden durch das JobCenter betreut. Alle Bürogebäude im DLZ B9 haben viele Büroangestellte und auch einen Kundenkreis der möglicherweise ohne eingenen PKW anreisen möchte. Die dpd-Hilfskräfte im Lager und dpd-Fahrer, der Zoll, das LandesUntersuchungsAmt, die Ärztekammer … die bestehende Bebauung entlang der Strecke und die Bautätigkeit läßt den Bedarf erahnen.
    Das ist mit einem Bus nicht zu schaffen. Ein (1) Regional-Zug hat die 10fache Kapazität. S-Bahnzüge fahren z.T. in einem 5-Minuten-Takt. Kapazität bis 100.000 Fahrgäste pro Tag ist machbar.
    Der Bus ist zwar erfunden (Stammtischargument in Koblenz), aber nicht immer sinnvoll und auf der Strecke nicht machbar.
    Nicht nur das Pariser Abkommen zur Kohlendioxid-reduzierung zwingt uns zu handeln.

  2. Da kann ich Ihnen nur zustimmen. Was passiert eingentlich mit dem alten Arbeitsamt in Moselweis? Das war immerhin etwas besser ohne Pkw zu erreichen. Alleine das stark erhöhte PKW-Aufkommen in dieses neue Gewerbegebiet mit den Büropalästen bereitet mir Kopfschmerzen. Noch sind die (Büro)-Plätze nicht besetzt, und wäre eine Auslagerung der zukünftigen Büroplätze ins heimelige Homeoffice nicht sowieso die bessere Alternative (in vielen Sparten ist dies möglich)? Das würde uns viele unnötige Abgase durch den Pendelverkehr hier runter auf die „grüne Wiese“ (es war einmal) ersparen! So harren wir der Dinge (Blechlawinen) die da kommen, ohm.

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