Am Dienstag, 19. Mai wurde unsere St. Maternus-Kirche zu einem Ort gelebter Gemeinschaft und verantwortungsvoller Vorsorge. Über 60 Bürgerinnen und Bürger aus Bubenheim – und sogar einige Gäste aus den Nachbarorten – folgten der Einladung der Resilienz-Gruppe Bubenheim zur Informationsveranstaltung rund um Notfallhilfe und Krisenvorsorge. Besonders erfreulich: Zu den bereits rund 50 freiwilligen Helfern haben sich weitere Mitbürger bereit erklärt, sich im Ernstfall einzubringen. Ein starkes Zeichen für unseren Stadtteil!
Gemeinsam mit der Gruppe Stärkung der Resilienz, der Freiwilligen Feuerwehr Koblenz-Bubenheim und den Maltesern wurde anschaulich gezeigt,
- wie Nachbarschaftshilfe funktionieren kann,
- welche Strukturen im Notfall aufgebaut werden,
- wo die Möglichkeiten – aber auch Grenzen – der Einsatzkräfte liegen,
- und wie wichtig persönliche Vorsorge und ein sinnvolles Notgepäck sind.
Die ausgestellten Beispiele vom Notgepäck bis zur Funktechnik sorgten für viele Gespräche und großes Interesse. Das einmütige Urteil vieler Besucher: „Sehr informativ, sehr gut vorbereitet – und beruhigend zu wissen, dass Bubenheim nicht unvorbereitet ist.“
Ein kleiner Wermutstropfen blieb: In der Altersgruppe zwischen 20 und 40 Jahren waren leider nur wenige vertreten. Gerade diese Generation wird künftig eine wichtige Rolle übernehmen müssen, wenn Nachbarschaftshilfe und Resilienz dauerhaft funktionieren sollen. Dennoch zeigte der Abend eindrucksvoll: Bubenheim denkt nicht in Panik – sondern in Verantwortung, Zusammenhalt und gegenseitiger Hilfe. Oder wie es mehrfach zu hören war: „Gut vorbereitet zu sein heißt nicht, Angst zu haben – sondern füreinander da zu sein.“
Siehe auch Präsentation Möglichkeiten und Grenzen im Katastrophenschutz
Walter Baum für Initiative „Stärkung der Resilienz Bubenheim“ – 21.05.2026
Fotos Walter Baum
