Den Ratten in Koblenz geht’s wieder an den Kragen

Stadtweite Bekämpfung der Nager startet am 1. Oktober – Bürger können sich beteiligen

Koblenz. Den Ratten in Koblenz soll es wieder an den Kragen gehen: Um die Population zu dezimieren, steht vom 1. Oktober bis zum 11. November eine stadtweite Bekämpfung der Nager an, teilt die Stadtverwaltung mit. An dieser Aktion beteiligen sich alle städtischen Ämter mit Grundbesitz beziehungsweise die, die diesen verwalten.

Den Koblenzer Einwohnern und Bürgern mit Grundbesitz, den Wohnungsbaugesellschaften sowie anderen Behörden und Institutionen der Stadt wird die Möglichkeit eröffnet, die Aktion auf freiwilliger Basis durch eigene Maßnahmen zu unterstützen. Eine Erlaubnis dazu ist nicht erforderlich. Bei der Rattenbekämpfung sind folgende Hinweise unbedingt zu beachten, betont die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung:

  • Die Rattenbekämpfung hat lediglich in einem unbedingt notwendigem Umfang zu erfolgen.

  • Die Ratten sind stets durch einen von der Industrie- und Handelskammer geprüften Schädlingsbekämpfer, der über ein entsprechendes Zertifikat zum Sachkundenachweis verfügt, unter Anwendung von amtlich zugelassenen chemischen Mitteln zu bekämpfen.

  • Die Köder sind verdeckt und gezielt gegen Ratten auszulegen. Ein Verschleppen durch die Ratten muss ausgeschlossen sein. Die Köder sind außerhalb von Gebäuden und nur in abschließbaren Behältnissen auszulegen. Soweit Köder im Regenwasserkanal oder in Brunnenbereiche gelegt werden sollen, ist die Obere Wasserbehörde (SGD Nord) zu beteiligen.

  • Tote Ratten sind so zu beseitigen, dass sie nicht zur Gefahr für Mensch und Tier werden. Die toten Tiere können im städtischen Konfiskatbehälter bei der Berufsfeuerwehr entsorgt werden. Um die Übertragung von Flöhen zu vermeiden, sollten bei der Beseitigung Handschuhe getragen werden, rät die Stadtverwaltung.

  • Wenn kein Fraß mehr festzustellen ist, dürfen keine Köder mehr ausgelegt werden. Nicht aufgenommene Köder sowie die Köderstationen sind bis spätestens 11. November zu entfernen.

Über die Maßnahme ist von den anerkannten Schädlingsbekämpfern und den Ämtern, die sich an der Aktion beteiligen, ein Kontrollbuch zu führen, betont die Stadt. Anzugeben sind der Tag sowie der Ort der Auslegung (differenziert nach Innengebäuden und Außenbereich), die Anzahl der Stationen, die Häufigkeit der Nachbelegung, die verwendeten Mittel, die Menge der Köder, die Anzahl der beseitigten Tiere, die Beendigung der Maßnahme sowie die Namen der beteiligten Personen. Das Kontrollbuch ist nach dem Ende der Maßnahme, spätestens jedoch 14 Tage nach Ablauf der Bekämpfung, dem Ordnungsamt der Stadt Koblenz zur Kontrolle vorzulegen.

Rhein Zeitung – 27.09.2018


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