FDP freut sich über Umgehung für Koblenz-Metternich

Liberale kämpfen gemeinsam für bessere Infrastruktur. Vertreter der Orts-, Kreis- und Bezirksebene beim Vor-Ort-Termin (v. l.): David Hennchen, Kreisvorsitzender der FDP in Koblenz, Alexander Buda, Bezirksvorsitzender, und Josef Scherkenbach, Ortsverbandsvorsitzender

Der Vorsitzende des Koblenzer Bezirksverbandes der Freien Demokraten Alexander Buda begrüßt, dass es mit der Nordumgehung Koblenz-Metternich-L 52 vorwärts geht. Erst jüngst hatte der Liberale eine Liste mit dringenden Infrastruktur- und Sanierungsprojekten von Landesstraßen an den rheinland-pfälzischen Staatssekretär im Wirtschafts- und Verkehrsministerium Andreas Becht übergeben. Nun hat Verkehrsminister Dr. Volker Wissing (FDP) der Stadt Koblenz eine Zuwendung für das Projekt L 52-Nordumgehung Koblenz-Metternich in Höhe von 2,6 Mio. Euro zugesagt. Das Neubauvorhaben ist eine Gemeinschaftsprojekt von Land und Stadt. Von den geschätzten Kosten in Höhe von knapp 11 Mio. Euro übernimmt das Land rd. 4,5 Mio. Euro.

Für eine neue, vierspurige Straße zwischen dem Kreisel im Kreuzungsbereich der Kreisstraße 12 und der Gemeindestraße „An der Römervilla“ sowie dem Kreuzungsbereich der bestehenden Landesstraße 52 und der Bundesstraße 426 existiert seit Juli 2010 eine rechtskräftige Planung, so Josef Scherkenbach, der dem  FDP-Ortsverband vorsteht. Aufgrund der kalkulierten Kosten von ca. 40 Mio. Euro war diese Maßnahme jedoch auf absehbare Zeit nicht realisierbar. Die Stadt Koblenz hat daher in Abstimmung mit dem Landesbetrieb Mobilität die nunmehr reduzierte, kostengünstigere Lösung entwickelt, betonte David Hennchen, Vorsitzender des FDP-Kreisverbands Koblenz. Jetzt soll eine zweispurige Straße mit plangleichem Knoten entstehen. „Es ist ein gutes Zeichen für die Bürger und die lokale Wirtschaft, dass nun endlich etwas passiert“, freut sich FDP-Bezirks-Chef Buda bei einem Vor-Ort-Termin mit den liberalen Lokalpolitikern aus Koblenz. „Lieber eine kleine, aber umsetzbare Verbesserung als der große Wurf, der allerdings über das Plan-Stadium nicht hinauskommt  und bei den Bürgern nur für Unverständnis und Politikverdrossenheit sorgt.“ Spürbar werde nun der von der FDP vor Ort seit Ewigkeiten geforderte Bau der Nordumgehung auch von der Landesseite forciert, freut sich Hennchen. Die Freien Demokraten brächten durch Mehrinvestitionen deutlich Bewegung in wichtige Verkehrsprojekte. „Hiervon profitieren neben der lokalen Wirtschaft vor allem die ansässigen Bürger, weil die Ortsdurchfahrten entlastet werden und Lärmschutz ein Thema wird.“

Josef Scherkenbach FDP Ortsverbandsvorsitzender – 21.09.2016

3 Kommentare zu "FDP freut sich über Umgehung für Koblenz-Metternich"

  1. Werner Rosenbaum, FBG Koblenz e.V. | 28. September 2016 um 7:26 | Antworten

    Guten Morgen Josef,
    ich finde es toll, dass sich jetzt auch die FDP zur erfolgreichen Umsetzung dieser Planung positiv äußert und die im Ortsbeirat Bubenheim vertretenen Parteien in ihrem Bestreben unterstützt, eine spürbare Entlastung des innerörtlichen Verkehrs in unserem schönen Ort erreichen zu können. Das liest sich hier allerdings so als sei das alles mehr oder weniger auf Betreiben der FDP gelungen … Also ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern, einen Vertreter / eine Vertreterin der FDP in einer der zahlreichen Sitzungen zu diesem Thema gesehen zu haben. Trotzdem – wir freuen uns!!
    Werner Rosenbaum, Sprecher der F/B/G-Stadtteilgruppe Bubenheim und Mitglied im Ortsbeirat

  2. Josef Scherkenbach | 28. September 2016 um 18:48 | Antworten

    Hallo und guten Tag Werner,
    vielen Dank für deinen Kommentar. Leider bist du da nicht richtig informiert oder deine Partei hat dich nicht richtig . Bei einem unserer nächsten Treffen kann ich dir gerne die Akte zur Nordtangente mitbringen und dich davon überzeugen, dass die FDP Stadtratsfraktion als auch der Ortsverband FDP Koblenz Nordwest seit Jahren für die Umgehung Nordtangente kämpft. Vorab eine Info — diese Entscheidungen und evtl. Absprachen/Anträge die Nordtangente zu bauen, bzw. den Bau zu beschleunigen, wurden nicht im Ortsbeirat Bubenheim getroffen. Seit 2008 wurden jährlich durch die FDP Koblenz Anträge /Anfragen zur Beschleunigung im Stadtrat gestellt. An Anträge oder Anfragen der F/B/G kann ich mich nicht erinnern. Es wurden seitens der FDP Aktionen organisiert , bei denen Presse und sogar Mittelrhein TV anwesend waren und berichtet haben. Ebenso wurde sogar in einem Rechtsstreit mit der Stadt erwirkt, dass die FDP Banner zur Beschleunigung des Baus der Nordtangente aufhängen durfte. In diesem Sinne, ich kann dir die Akte gerne mal mitbringen und auf weitere gute Zusammenarbeit.
    PS: Wir werden auch für den Bau der weiteren Umgehung von Bubenheim kämpfen, aber an anderer Stelle als im Ortsbeirat.
    Josef Scherkenbach, Vorsitzender FDP Ortsverband Koblenz Nordwest, Mitglied im FDP Kreisvorstand

  3. Werner Rosenbaum, FBG Koblenz e.V. | 5. Oktober 2016 um 16:00 | Antworten

    Hallo Josef,
    herzlichen Dank für deine Antwort. Du hast natürlich Recht damit, dass die Entscheidungen zum Bau der Nordtangente nicht im OBR in Bubenheim gefällt wurden, da sind schon noch einige andere Instanzen notwendig. Hauptsache, wir ziehen alle an einem Strang … und zwar in die gleiche Richtung, das ist wichtig, und das freut mich!!

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